RV Rheinsberg

Ruderverein Rheinsberg 1910 e. V.

Home
Berichte und Artikel
Trainingszeiten
Termine
Beiträge, Gebühren
Das Bootshaus
Rudertechnik
Wanderrudern
Unterkunft
Geschichte
Galerie
Über Rheinsberg
Kontakte

Ruderwetter für heute

Unsere Partnerschaft:
Ruderverein Lüdinghausen
Ruderverein Lüdinghausen
Aktuelles
Bei einer Trainingsfahrt auf dem Rheinsberger See in Richtung Schlabornkanal, wurde der Ruderer von einem Sportbootfahrer übersehen. Nach Aussage des Bootsführers hatte ihn die Sonne geblendet. Das Sportboot rammte den Einer kurz vor dem Mannschaftsraum und durchtrennte das Boot. Der Ruderer ging mit dem Boot zwar unter, aber er blieb unverletzt. Hätte das Sportboot ihn einen halben Meter weiter hinten getroffen, so wäre der Unfall tödlich ausgegangen.
Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass sich die Sportbootfahrer und auch die Berufsschifffahrt immer Rücksichtsloser und Aggressiver gegenüber den Wassersportlern verhalten.
Es wird selbst im Kanal mit hoher Geschwindigkeit gefahren, obwohl man sieht, dass dort Kinder im Rennboot trainieren. Der Wunsch der Ruderer ist es das sich alle so auf dem Wasser verhalten das es für alle eine Erholung ist.
Am 07. September 2019 war es endlich soweit, der neue Vierer konnte getauft werden. Eigentlich sollte er zum Hafenfest im Juni eingeweiht werden, aber die Lieferung hatte sich stark verzögert. Auf Grund seiner Bauweise mit einem tiefen Einstieg erleichtert er auch älteren Ruderern das Ein- und Aussteigen. Die Suche nach einem Namen für den Vierer wurde dadurch gelöst, dass Gastruderer im Sommer den Vierer Stechlin derart beschädigt hatten, das er verschrottet werden musste. Da es sich bei dem Namen Stechlin um einen Geschichtsträchtigen Namen handelt, der in Verbindung zu Fontane steht, wie Ute Baudis in Ihrer Taufansprache erwähnte sollte der Name im Verein erhalten bleiben. Die tradionsmäßige Taufe mit einer Flasche Sekt wurde durch Mitarbeiter der Stadtwerke Rheinsberg vollzogen, die den Verein in Zukunft finanziell unterstützen wollen.


Nachdem der offizielle Teil abgeschlossen war und alle ein Glas Sekt getrunken hatten, wurde das Boot zu Wasser gelassen um seine Seetauglichkeit zu testen.
Nachdem er für seetauglich eingeschätzt wurde, ging es auf seine erste Fahrt über 32 km nach Canow. Sicherheitshalber wurde er vom Achter Eberhard Nusch begleitet.
Da der Mannschaft im Achter das Wetter zu schön war zum Rudern, so machte man am Achter kehrt und ließ sich bei Lothar in Zechliner Hütte verwöhnen. Der Vierer Stechlin setzte seine Fahrt nach Canow fort, wo er in der Gaststätte der Fam. Neumann aufs Beste versorgt wurde, sodass die Rückfahrt wie von selbst ging. Nur ein paar Motorboote meinten es wieder gut und kühlten die Mannschaft mit ihren Wellen ab. Im Bootshaus angekommen wurde das Boot in gemütlicher Runde begossen, damit es den Vereinsmitgliedern noch lange Freude bereitet.
Auch 2019 fand beim Ruderverein Rheinsberg das traditionelle Neujahrsrudern statt. Woran es diesmal lag, das nur fünf Ruderer erschienen, kann man nur schätzen, entweder zu lange gefeiert oder Weicheier die Angst vor Regen und starken Wellen haben. Die Fünf jedenfalls ließen sich nicht abschrecken, denn es gibt kein schlechtes Wetter sondern nur verkehrte Kleidung. Auf dem Grienericksee ging es dann auch gut voran. Aber als der Rheinsberger See erreicht wurde, sah es dann doch etwas anders aus. In der Durchfahrt zwischen Falkenspitze und Remusinsel hatte man das Gefühl das Boot fährt rückwärst und die ersten Wellen kamen auch über Bord. Doch trotz dieser Widrigkeiten wurde das Ziel Warenthin erreicht. Im Gast- u. Logierhaus Warenthin wurden wir dann wie immer freundlichst empfangen (obwohl doch der Blick nach draußen ging, sind sie wirklich mit dem Boot oder der Ausweichvariante Auto).
Nachdem es einen kräftigen Mittagstisch gab und die Verdauung durch ein Bier und einen Kümmerling beschleunigt wurde ging es wieder ins Boot um auch auf der Rückfahrt den Wellen zu trotzen. Aber was so ein kräftiges Essen und ein Bier so ausmachen. Die Wellen waren nur halb so hoch und die Stimmung war hervorragend. Es konnte in Richtung Schloss sogar noch die Schlagzahl erhöht werden. Im Bootshaus angekommen, waren sich alle einig, es war eine klasse Fahrt und so war es denn auch schon dunkel bis man sich trennte und versprach im nächsten Jahr wieder dabei zu sein.
Entsprechend der jahrelangen Tradition sollte am 03. Oktober eine Tagesausfahrt stattfinden. Aber auf Grund der Wettervorhersage, es waren Windgeschwindigkeiten um die 35 km/h und Böen um die 65 Km/h angesagt, kamen nur sieben Ruderer und eine Ruderin. Nun ja wenn man mal Ausgang bekommen hat, so soll man ihn auch nutzen. Aber schon der Einstieg und das Ablegen der Boote gestaltete sich schwierig, denn der Wind stand genau auf den Steg. Auf dem Weg vom Schloss zum Kanal zeigte es sich schon das wird heute schwierig. Auf dem Rheinsberger See angekommen zeigte der sich von der unangenehmsten Seite. So galt es gegen die Schaumkämme erst mal in Richtung Remus in den Windschatten.
Hier zeigte sich das die Herren im Dreier etwas zu schwer waren, denn sie hatten erheblich Wasser gefasst und weigerten sich weiter zu fahren. Da zeigte sich das es von Vorteil ist, wenn man ein Mädel an Bord hat, denn de Vierer hat nur minimal Wasser gefast. Aber man hatte Mitleid mit den großen Jungs und so ging es im Windschatten in Richtung Warenthin um neue Kraft zu schöpfen.
Nachdem sich alle gestärkt hatten und der Wirt noch einen Kümmerling zur Stärkung spendiert hatte, entschloss man sich, bis Hütte können wir’s doch noch versuchen. Auch hier freute sich der Wirt auf neue Gäste bei diesem Wetter und so konnte man sich auch hier noch einmal stärken. So ging es gestärkt zurück in Richtung Bootshaus, wo der Tag dann richtig ausgewertet wurde. Im Prinzip waren sich alle einig, gut dass wir gefahren sind, denn zu Hause hätte nur unangenehme Hausarbeit auf uns gewartet.
Auch bei der 22. Auflage des Rheinsberger Hafenfestes hat sich der Ruderverein aktiv an der Ausrichtung beteiligt. Am Vormittag beim Kutterrais des Marineclub Rheinsberg bei dem das Team des RV- Rheinsberg einen hervorragenden fünften Platz belegte.
Ab 14 Uhr startete die Kurzstreckenregatta des RV Rheinsberg.
Es gab nicht nur spannende Rennen bei den Kindern, sondern auch im Mastersbereich wurden spannende Rennen geliefert.
Im Einer war der Einlauf denkbar knapp
Auch die schweren Jungs ließen es sich nicht nehmen und maßen ihre Kräfte im Doppelzweier.
Im abschließenden Rennen um den Eberhard Nusch Pokal, errang die Mannschaft des RV-Rheinsberg einen knappen Sieg vor der Renngemeinschaft Berlin Rheinsberg. Es zeigte sich, dass Kutterrudern, Einer- und Doppelzweierrennen schon viel Kräfte gefordert hatten.
Zum Abschluss wurden beide Achter zu Wasser gelassen.
die dann gemeinsam über den Grienericksee zum Schloss ruderten, um den Rudersport in Rheinsberg, den Gästen des Hafenfestes schmackhaft zu machen. Im Anschluss gab es dann das obligatorische Foto vor dem Schloss.
Nachdem alle Beteiligten der Meinung waren, es war ein gelungenes Fest und sogar Petrus ein Einsehen hatte, denn das Wetter war optimal fand der Vorsitzende sogar Zeit sich auf dem Wasser zu entspannen. Nur die Kleiderordnung war nicht korrekt, seine Frau hatte vergessen, ihm den Schlips heraus zulegen.
nächste Termine
03.12.2019
Vorstandssitzung 18:30
14.12.2019
Weihnachtsfeier