RV Rheinsberg

Ruderverein Rheinsberg 1910 e. V.

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Auch bei der 22. Auflage des Rheinsberger Hafenfestes hat sich der Ruderverein aktiv an der Ausrichtung beteiligt. Am Vormittag beim Kutterrais des Marineclub Rheinsberg bei dem das Team des RV- Rheinsberg einen hervorragenden fünften Platz belegte.
Ab 14 Uhr startete die Kurzstreckenregatta des RV Rheinsberg.
Es gab nicht nur spannende Rennen bei den Kindern, sondern auch im Mastersbereich wurden spannende Rennen geliefert.
Im Einer war der Einlauf denkbar knapp
Auch die schweren Jungs ließen es sich nicht nehmen und maßen ihre Kräfte im Doppelzweier.
Im abschließenden Rennen um den Eberhard Nusch Pokal, errang die Mannschaft des RV-Rheinsberg einen knappen Sieg vor der Renngemeinschaft Berlin Rheinsberg. Es zeigte sich, dass Kutterrudern, Einer- und Doppelzweierrennen schon viel Kräfte gefordert hatten.
Zum Abschluss wurden beide Achter zu Wasser gelassen.
die dann gemeinsam über den Grienericksee zum Schloss ruderten, um den Rudersport in Rheinsberg, den Gästen des Hafenfestes schmackhaft zu machen. Im Anschluss gab es dann das obligatorische Foto vor dem Schloss.
Nachdem alle Beteiligten der Meinung waren, es war ein gelungenes Fest und sogar Petrus ein Einsehen hatte, denn das Wetter war optimal fand der Vorsitzende sogar Zeit sich auf dem Wasser zu entspannen. Nur die Kleiderordnung war nicht korrekt, seine Frau hatte vergessen, ihm den Schlips heraus zulegen.
Am 02. Oktober unternahm der RVR eine Tagesfahrt nach Flecken Zechlin. Auf der Rückfahrt wurde schon wie so oft eine Rast in der Gaststätte zum Achter eingelegt. Doch dieses Mal war etwas anders da die Gasstätte voll belegt war, konnten wir als Stammgäste im Nebenraum Platz nehmen. Dort hängt ein Doppelzweier, gestiftet vom Rheinsberger Ruderverein an der Decke. Der Anblick war jämmerlich. Von Lack keine Spur, der Kiel war am Heck aufgerissen, die Heckflosse war herausgefallen und im Mannschaftsraum konnte man hindurch zur Decke sehen.

Da der Name des Vereins noch zu erkennen war, fanden wir es sehr peinlich. Nach kurzer Rücksprache mit dem Wirt, war es klar, er schließt über Winter und wir holen das Boot nach Hause und Überholen es über Winter und bringen es im Frühjahr zurück. Eine leichtsinnige Aussage des Wirts, wenn ihr es über Wasser zurück bringt, gibt es Freibier für alle.
Am 27. Mai war es dann soweit, das Boot konnte zu Wasser gelassen werden. Aber ein skeptischer Blick muss schon erlaubt sein. Aber kein Wasser im Boot und die Fahrt kann losgehen.
Die ersten Kilometer blieb der Blick im Luftkasten, ob das Boot auch hält, aber dann fing die Fahrt an Spaß zu machen. Während wir uns sportlich betätigten wurde auf dem Begleitboot schon kräftig gefeiert, ob die wohl gemerkt hätten wenn wir abgesoffen wären.
Am Achter angekommen, das Begleitboot war nicht in Sicht, so wurde entschieden, wer weiß ob das Boot jemals wieder ins Wasser kommt…. wir fahren weiter bis Prebelow.

Als wir auf der Rückfahrt wieder am Achter ankamen stand die Begleitmannschaft schon ängstlich auf dem Steg. Die Frage war nur, hatten sie Angst um uns, oder das es ohne unser Erscheinen kein Bier gibt. Aber Ende gut alles gut. Der Wirt zeigte sich sehr großzügig und spendierte der ganzen Mannschaft ein komplettes Abendessen, dafür gebührt ihm ein herzliches Dankschön.
Zweimal in Folge konnten Rheinsberger Ruderer 2016 und 2017 die Traditionslangstreckenregatta in Hamburg-Bergedorf bereits gewinnen und weitere gute Platzierungen feiern.
Kein Wunder, dass die Anspannung vor der Regatta am 21. April 2018 groß war. Der Ehrgeiz setzte das Ziel: Der Titel sollte verteidigt werden. Durch diverse Ausfälle war der Rheinsberger Ruderverein in diesem Jahr leider nur mit einem Boot am Start. Trotz Trainingsdefiziten auf Grund des langen Winters ging die Mannschaft mit Michael Schnell, Karsten Heintz, Andreas Neubert, Mathias Schulz und Steuermann Sven Müller motiviert und optimistisch an den Start. Da das Wetter perfekt war, gab es auch keine Streckenkürzung wie im Vorjahr. Und so konnten sich die Männer über die gesamte Strecke von 13 Kilometern richtig ins Zeug legen. Mit Erfolg, denn die Operation Titelverteidigung glückte. Die Crew ließ mit der besten Gesamtzeit (55:32 min) und der der besten Sprintzeit (01:52 min) die Konkurrenz hinter sich. Die Freude war entsprechend groß, und so war schon in Bergedorf das Ziel wieder klar: Nächstes Jahr sind die Rheinsberger Ruderer wieder am Start.
Am 07.04.2018 fand wieder das tradionelle Anrudern bei herrlichem Sonnenschein und spiegelglatten Seen statt. Bei so einem herrlichem Wetter war es dann auch selbstverständlich das die Beteiligung mit 29 Sportfreunden recht groß war. Ziel war wieder Zechliner Hütte, wo man sich in der Gasstätte Hüttensee etwas stärken wollte.
Aber was hilft dem Ruderer der glatteste See, wenn andere keine Rücksicht nehmen. So war es dieses Mal der Dampfer Rheinsberg der mit voller Geschwindigkeit und einer riesigen Bugwelle aus dem Kanal kam. Der erste Vierer befand sich schon in der Kanaleinfahrt und konnte somit nicht mehr reagieren und schlug voll. Leider wurde dabei auch das Boot beschädigt. Die anderen Boote befanden sich noch auf dem See und konnten durch Steuermanöver ein Schaden abwenden. Hätte es den Achter an der Stelle getroffen, er hätte keine Chance gehabt und wäre untergegangen und da die Wassertemperatur unter 10°C lag, für die Mannschaft bestimmt kein Vergnügen. Aber nachdem der Schock bei einen Glas Bier verdaut war, machte es auch allen wieder Spaß. Nachdem man sich so gestärkt hatte ging es auf die Rückfahrt, die störungsfrei verlief, obwohl man wieder zwei Dampfer begegnete aber es war nicht die böse Rheinsberg dabei. Man sieht also es geht auch anders.

Der Abend klang dann bei herrlichem Sonnenschein auf unserer wunderschönen Terrasse aus.
Auch 2018 fand beim Ruderverein Rheinsberg das traditionelle Neujahrsrudern statt. Da bei einigen Ruderern die Sylvester Party zu lang oder zu ausgiebig war, waren nur vier Ruderer und zwei Ruderinnen erschienen, aber die ließen sich von dem nur leichten Nieselregen dafür aber starken Sturmböen nicht aufhalten.
So wurden über die provisorische Steganlage ein Dreier und ein Zweier mit Steuermann zu Wasser gelassen. Schon auf der Hinfahrt zum Schloss wurde allen bewusst, es wird ein schweres Stück Arbeit, denn der Wind blies kräftig von vorn und so war einiges auf dem Rheinsberger See zu erwarten. Auf dem Rheinsberger See angekommen hörte der Nieselregen zwar auf, aber in Höhe der Falkenspitze hatte man das Gefühl das Boot fährt rückwärst, so drückte der Sturm von vorn. Unangenehm war auch, dass sich die Wellen über die Ausleger brachen, so dass es auch von unten feucht wurde.
Aber nach einiger Anstrengung war der Windschatten von Warenthin erreicht und das Rudern machte wieder Spaß. An der Steganlage in Warenthin angekommen, und vorsichtig wegen der vielen Entenhinterlassenschaften ausgestiegen, ging es vorsichtig in Richtung Gast und Logierhaus „Am Rheinsberger See“, denn in den letzten zwei Jahren gab es in der beliebten Gaststätte Probleme mit der Platzreservierung.

Aber in der Gasstätte angekommen, wurden wir von der sehr freundlichen Junior Chefin empfangen und zu unserem reservierten Tisch geleitet. In kürzester Zeit stand auch das Bier auf dem Tisch, sodass die Anstrengungen vergessen waren. Nachdem man sich mit einem schmackhaften Essen gestärkt hatte ging es in Richtung Heimat bei strahlendem Sonnenschein, nur der Wind spielte nicht mit, denn der hatte gedreht und blies wieder von vorn.

Also wieder kräftig in die Skull legen, aber da wir uns ja gestärkt hatten und der Alkohol vom Vortag aus dem Kopf und Körper war, verging die Rückfahrt wie im Fluge wenn nur nicht der Magen so voll gewesen wäre.

Im Bootshaus angekommen waren sich alle einig, es war wieder eine herrliche Fahrt und nach einem Abschluss Bier im Klubraum ging es körperlich erfrischt nach Hause.
nächste Termine
29.-30.09.2018
SwimRun ÖTILLÖ
06.10.2018
Quer durch Berlin
03.11.2018
Abrudern
09.11.2018
Eisbeinessen
10.11.2018
Arbeitseinsatz