RV Rheinsberg

Ruderverein Rheinsberg 1910 e. V.

Aktuelles
Eigentlich sollte am 03.10. eine Ausfahrt erfolgen, aber auf Grund des langen Wochenendes fanden sich kaum Teilnehmer, so beschlossen die Daheimge-bliebenen wir machen am 02.10. eine Ausfahrt nach Diemitz. So traf man sich am Sonntag um 9:00 Uhr im Bootshaus. Lüppi hat dann auch mal schnell durchgezählt und siehe da, neun Mann, dass passt, wir nehmen den Achter, der dann auch schnell zu Wasser gelassen wurde. Doch beim Einsteigen fehlten plötzlich ein paar Skull, schnell noch mal nachgezählt und oh Schreck wir waren ja zehn Ruderer. Also Achter wieder raus ( musste sowieso mal wieder gewässert werden ) und zwei Vierer rein und ab ging die Fahrt. An der Schleuse Wolfsbruch war es wie immer recht voll, aber Elke hatte ja Musik dabei, also schauten alle recht freundlich als wir nach vorne fuhren und gleich beim nächsten Schleusengang mit durchkamen. An der Schleuse Canow angekommen wurde zum ersten Mal die Slip Anlage benutzt, was entgegen aller Bedenken sehr schnell und gut ging. Da es schon nach 12 Uhr war, entschied sich der erste Vierer wir halten beim Fischer und machen Mittagsrast der zweite Vierer zierte sich zwar noch, aber Beharrlichkeit setzte sich durch und so legte der zweit Vierer auch an. Das die Entscheidung richtig war stellte sich nach kurzer Zeit heraus denn es fing an, stark zu regnen. Nachdem sich alle gestärkt hatten hörte der Regen auf und es konnte weiter gehen in Richtung Diemitz aber leider ohne Musik denn bei Elke war der Akku leer und man hatte das Ladegerät vergessen. Nach einer kleinen Pinkelpause in Diemitz ging es zurück Richtung Heimat. An der Schleuse Canow gab es dann eine große Überraschung. Elke Steffen empfing uns mit einer Flasche und so konnte doch der so vermisste Brückenschnaps getrunken werden. Danach ging es auf einmal alles wieder viel leichter denn auf heimatlichen Gewässern strahlte die Sonne und so ging es in einem Zug bis nach Zechliner Hütte wo allerdings noch mal nachgetankt werden musste (Holger sei Dank). Im Bootshaus angekommen wurden die Boote gereinigt und noch ein kleiner Scheidebecher getrunken.
Am 27.08.2016 trafen sich sieben Ruderer und Ruderinnen am Wangnitzsee um eine Ausfahrt zum Menowsee zu unternehmen. Start war am alten Sägewerk. Die Route führte über den Großen Priepertsee, Ellbogensee; Ziernsee und die Havel zum Menowsee. Petrus hatte es mal wieder übertrieben, denn es wurden über 35° C gemessen, aber davon lassen sich Ruderer ja nicht abschrecken, denn es wehte ein leichter Wind und der machte es etwas erträglicher. An der Badestelle am Menowsee wurde Rast gemacht und es sollte gebadet werden, aber da Rheinsberger von der Wasserqualität verwöhnt sind wurden nur die Füße gebadet. Wer hier denkt, dass jemand aus Wut seine Skull verbrennt, irrt, es ist nur unser Grillmeister Stefan der das Mittagsmahl vorbereitet, welches auch hervorragend gemundet hat. Die Rückfahrt war auf Grund des vollen Magens und der großen Hitze recht anstrengend, da es keine Möglichkeit gab mal an Land zu gehen. Selbst als ein Boot nur mal kurz anlegte um Plätze zu tauschen, wurde sofort gerufen Privat anlegen verboten. Es zeigte sich leider auch hier, dass Wassersportler nicht mehr gern gesehen werden, denn es ist alles nur noch für Charterboote ausgerichtet. Am Ausgangspunkt wieder angekommen wurde ein ausgiebiges Bad genommen, die Boote verladen und ab ging es zum Bootshaus nach Rheinsberg wo ein kühles Bier auf die Erschöpften wartete.
Rudern ist zwar schön, aber man soll sich hin und wieder auch andere schöne Dinge gönnen. Und so entstand aus einer Schnapsidee der Besuch der Hansesail in Rostock. Schnell hatten sich 19 Mitstreiter gefunden und da man als Wassersportler es auf dem Wasser erleben wollte, musste noch schnell ein Gefährt gefunden werden. Auf Grund guter Beziehungen konnten auf der Poeler Kogge Wissemara ausreichend Plätze gebucht werden. Da die Hin und Rückfahrt mit dem Bus erfolgte, konnte sich schon auf der Hinfahrt kräftig gestärkt werden. Dass das auch nötig war sieht man auf dem nächsten Bild, denn alle mussten beim Einholen der Segel kräftig mit zupacken. Denn die Ostsee zeigte sich von der zornigen Seite, dass sogar Neptun den Schutz des Hafens suchte, aber vielleicht wollte er sich auch nur das Kreuzfahrtschiff AIDA diva ansehen, denn es lag ebenfalls im Hafen.
Am Sonnabend, dem 18.06.2016 fand in Berlin das tradionelle Hamburger Staffelrudern statt. Bei diesem Wettkampf gewinnt der, der in der Zeit von 10:00 bis 19:00 auf dem 3,5 km langen Rundkurs die meisten Runden zurücklegt. Am Start waren 17 Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet. Um gegen diese starke Konkurrenz bestehen zu können, haben sich Ruderer aus Rheinsberg, Berlin und aus Königs Wusterhausen zu einer Renngemeinschaft zusammengeschlossen. Diese Renngemeinschaft startete unter dem Namen Dahme. Nun schon zum fünften Mal in Folge konnte der Sieg in der Gruppe 3 errungen werden. In der Gesamtwertung wurde der zweite Platz belegt. Dies zeigt, dass wenn sich mehrere kleine Vereine zu Wettkämpfen zusammenfinden, auch Erfolge gegen große Vereinsmannschaften möglich sind.
Am 21.05.2016 fand die siebente Rheinsberger Kurzstreckenregatta im Rahmen des Rheinsberger Hafenfestes statt. Ob es nun an der verflixten sieben lag weiß ich nicht, aber obwohl viele Vereine eingeladen wurden, kam kein Verein der Einladung nach. Trotzdem wurde es ein gelungenes Fest. An den Start ging der Nachwuchs des RVR. da auch die eigenen Vereinsmitglieder wenig Interesse zeigten. Es wurden viele spannende Rennen ausgetragen, die von Ute auch hervorragend kommentiert wurden, sodass der Nachwuchs voll auf seine Kosten kam. Höhepunkt sollte das Rennen um den Eberhard Nusch Pokal sein, aber da nur zwei Neuruppiner angereist waren, musste das Boot durch drei Rheinsberger besetzt werden, also kein echter Wettkampf. Fazit für mich, es war wieder ein hervorragendes Fest, aber man sollte die Regatta weglassen, da das Interesse zu gering ist.
nächste Termine
17.12.2016
Weihnachtsfeier