RV Rheinsberg

Ruderverein Rheinsberg 1910 e. V.

Aktuelles
Die Ruderer des RV Rheinsberg haben am 10. Juni, in Renngemeinschaft mit dem Wassersportverein Königs Wusterhausen und dem Ruderclub Königs Wusterhausen, den Sieg beim Staffelrudern erkämpft. Bei diesem Wettkampf gilt es über 8 Stunden jeweils eine Vierermannschaft auf einem 3,1 Kilometer langen Rundkurs mit Mannschaftswechsel als Staffel zu fahren.

Bei idealen Wetterbedingungen gingen die 2 Rheinsberger Doppelvierermannschaften als Teil der Renngemeinschaft Dahme(insgesamt 8 Besatzungen) auf dem Rundkurs der Binnen- und Außenalster an den Start. Um 11 Uhr erfolgt vor dem neu errichteten Bootshaus des Hamburger- und Germania Ruderclubs für die ersten beiden Teams der Startschuss und es folgen alle anderen Vereine und Renngemeinschaften in einem Abstand von jeweils 30 Sekunden. Insgesamt gehen über 400 Ruderer in 14 Teams an den Start. Nach dem erfolgten Zeitausgleich aller Startenden zeichnet sich nach 2 Stunden des Wettkampfes eine leichte Führung unseres Teams ab. Die Wechsel unserer 8 Viererbesatzungen klappen hervorragend und bei konstanten Rundenzeiten zwischen 12 und 13 Minuten kann der Vorsprung zur Hälfte des Staffelruderns auf knapp 2 Minuten ausgebaut werden. Unsere Mannschaften beweisen auch in den noch folgenden 4 Stunden genügend Kraft, Ausdauer und Konstanz und können den Vorsprung kontinuierlich auszubauen. Die zwischenzeitlichen Spurteinlagen der Verfolgerteams können nur kurzzeitig den Rückstand etwas verkürzen. Beim Zieleinlauf um 19 Uhr ist die Freude riesig, denn es steht ein Vorsprung von knapp 7 Minuten für uns auf der Uhr. Mit insgesamt 38 geruderten Runden und einer durchschnittlichen Rundenzeit von 12,29 Minuten ist uns dieser Erfolg zu Teil geworden.

Dieser erste Gesamtsieg ist nach zahlreichen Klassensiegen (unterteilt nach der Anzahl der teilnehmenden Ruderer pro Team) in den letzten Jahren, die erfolgreichste Teilnahme der Rheinsberger Ruderer seit Bestehen des Staffelruderns im Jahr 1993. Die erfolgreichen Teilnehmer sind Mathias Schulz, Michael Schnell, Matthias Schmidt, Karsten Heintz, Sten Socher, Uwe Steffen, Lars Müther, Jörg Pahl und Sven Müller vom RV Rheinsberg.
Bei leichtem Wind aber herrlichen Sonnenschein starteten wieder ein paar unentwegte Ruderer ihre Himmelfahrtstour. Leider kamen nur sechs Ruderer und zwei Ruderinnen. Das tat der Stimmung aber keinen Abbruch, denn so blieb noch ein Platz im Achter frei für Erfrischungsgetränke. Die Fahrt ging in Richtung Flecken Zechlin, aber da man im vorigen Jahr in Beckersmühl gute Erfahrung gemacht hatte, entschied man sich im Hotel Guten Morgen eine Mittagsrast einzulegen. Die Enttäuschung war dann aber doch sehr groß als man feststellen musste, dass alle Tische reserviert waren. Da der Kellner aber geschäftstüchtig war, konnte man ihn überzeugen, dass wir nur schnell etwas essen wollten und so machte er uns schnell einen Tisch frei. Mit so einem positiven Erlebnis und frisch gestärkt ging es dann weiter in Richtung Schwarzer See. Hier erwies sich unsere Entscheidung als richtig, die Rast in Beckersmühl einzulegen, denn es fand sich für uns keine freie Anlegestelle. Auf der Rückfahrt mussten wir aber auch feststellen, dass es immer noch rücksichtslose Motorbootfahrer gibt. Denn vor der Zotzenbrücke musste der Achter einem Motorboot ausweichen und kollidierte dadurch mit der Brücke. Resultat ein defekter Ausleger, aber Dank Detlef wurde der Schaden schnell behoben. Auf dem Rheinsberger See war Petrus sogar so nett, so dass der See segelnd überquert werden konnte.

Im Bootshaus angekommen wurde man schon von den Fahrrad- und Motorrad Ausflüglern begrüßt und so konnte der Tag fröhlich ausklingen.
Am 22. April 2017 machten sich, wie in jedem Jahr 2 Vierer Mannschaften auf den Weg nach Hamburg zur Dove-Elbe-Rallye. An dieser Langstreckenregatta über 13 km mit kurzem Zwischensprint von 500 m, nehmen wir schon einige Jahre recht erfolgreich teil. Der jüngere Doppelvierer mit Mathias Schulz, Matthias Schmidt, Karsten Heintz, Michael Schnell und Stm. Jörg Pahl ging zuerst auf die Strecke und es galt den Pokal aus den beiden Jahren zuvor erfolgreich zu verteidigen. Es wurde von der Mannschaft keine Mühen und Kosten gescheut, um unseren ehemaligen Trainer Jörg als Steuermann und Trainer ins Boot zu holen. Nach einigen Trainingseinheiten und Umbesetzungen kam das Boot dann auch wieder gut ins laufen dieses Jahr. Dies wirkte sich dann auch im Rennen positiv aus.

Der starke Gegenwindes und Sturmböen auf dem ersten Streckenabschnitt erweckte manchmal den Eindruck, als stehe das Boot. Die Motorbootfahrer und die Barkasse konnten wir dank starker Sprints überholen und so den Titel wieder erfolgreich nach Rheinsberg holen. Ein großes Dankeschön nochmal an Jörg, das er sich die Zeit für uns genommen hat.

Danach war dann die älteren Männer mit Detlef Binder, Uwe Steffen, Holger Kahlert, Lutz Weichert und Stm. Sven Müller am Start. Auch in diesem Rennen hatten alle Teilnehmer mit sehr starkem Gegenwind im ersten Teilstück zu kämpfen. In einem sehr starkem Feld wurde ein guter 7.Platz errudert. Leider mussten sie sich knapp geschlagen geben, denn zu Platz fünf fehlten nur 2 Punkte. Die Strecken- und Spritzeiten werden in Punkte umgerechnet. Es gilt also das nächste Wintertraining noch ein wenig zu intensivieren ;-).

Das Wetter machte dem April alle Ehre, denn wir hatten Regen, Hagel, Kälte bis zu schönstem Sonnenschein dabei. Auf der Rücktour wurden dann schon die nächsten Pläne für weitere Wettkämpfe geschmiedet und natürlich der Sieg noch ein bisschen gefeiert.
Auch 2017 trafen sich sieben Ruderer und zwei Ruderinnen um das neue Jahr mit einer Ausfahrt am Neujahrstag zu beginnen. Nachdem im Jahre 2016 das Problem war, dass man die Kanaleinfahrt nicht fand, weil der Nebel so stark war, hatte man dieses Jahr ein anders Problem. Der Kanal war zugefroren. Also hieß es warten bis der Dampfer gefahren ist. Um 12:00 Uhr war es soweit der Dampfer war durch und man konnte starten. Eigentlich sollte der Achter zu Wasser gelassen werden, aber man hatte Bedenken das er sich im Kanal schlecht manövrieren lässt. So entschied man sich für zwei Vierer und das die Entscheidung richtig war stellte sich im Kanal heraus, denn der Dampfer hatte nur eine schmale Rinne aufgebrochen, sodass teilweise mit Paddelhacken gerudert werden musste. In Warenthin hatte man das gleiche Problem wie im vorigen Jahr man hatte zwar reserviert, es waren aber trotzdem alle Plätze belegt. So quartierte man uns in den Frühstücksraum um. Mit einem Kümmerling auf Kosten des Wirtes war diese kleine Panne aber schnell vergessen. Nachdem sich alle gestärkt hatten ging es gutgelaunt zurück zum Bootshaus. Wo sich dann über die Reste der Silvesterparty hergemacht wurde.
Eigentlich sollte am 03.10. eine Ausfahrt erfolgen, aber auf Grund des langen Wochenendes fanden sich kaum Teilnehmer, so beschlossen die Daheimge-bliebenen wir machen am 02.10. eine Ausfahrt nach Diemitz. So traf man sich am Sonntag um 9:00 Uhr im Bootshaus. Lüppi hat dann auch mal schnell durchgezählt und siehe da, neun Mann, dass passt, wir nehmen den Achter, der dann auch schnell zu Wasser gelassen wurde. Doch beim Einsteigen fehlten plötzlich ein paar Skull, schnell noch mal nachgezählt und oh Schreck wir waren ja zehn Ruderer. Also Achter wieder raus ( musste sowieso mal wieder gewässert werden ) und zwei Vierer rein und ab ging die Fahrt. An der Schleuse Wolfsbruch war es wie immer recht voll, aber Elke hatte ja Musik dabei, also schauten alle recht freundlich als wir nach vorne fuhren und gleich beim nächsten Schleusengang mit durchkamen. An der Schleuse Canow angekommen wurde zum ersten Mal die Slip Anlage benutzt, was entgegen aller Bedenken sehr schnell und gut ging. Da es schon nach 12 Uhr war, entschied sich der erste Vierer wir halten beim Fischer und machen Mittagsrast der zweite Vierer zierte sich zwar noch, aber Beharrlichkeit setzte sich durch und so legte der zweit Vierer auch an. Das die Entscheidung richtig war stellte sich nach kurzer Zeit heraus denn es fing an, stark zu regnen. Nachdem sich alle gestärkt hatten hörte der Regen auf und es konnte weiter gehen in Richtung Diemitz aber leider ohne Musik denn bei Elke war der Akku leer und man hatte das Ladegerät vergessen. Nach einer kleinen Pinkelpause in Diemitz ging es zurück Richtung Heimat. An der Schleuse Canow gab es dann eine große Überraschung. Elke Steffen empfing uns mit einer Flasche und so konnte doch der so vermisste Brückenschnaps getrunken werden. Danach ging es auf einmal alles wieder viel leichter denn auf heimatlichen Gewässern strahlte die Sonne und so ging es in einem Zug bis nach Zechliner Hütte wo allerdings noch mal nachgetankt werden musste (Holger sei Dank). Im Bootshaus angekommen wurden die Boote gereinigt und noch ein kleiner Scheidebecher getrunken.
nächste Termine
24.06.2017
Tagesfahrt
04.07.2017
Vorstandssitzung 18:30
08.07.2017
Rudern gegen Krebs
09.07.2017
SwimRun
15.07.2017
Tageswanderfahrt mit dem NRC und Flecken Zechlin
01.08.2017
Vorstandssitzung 18:30
12.08.2017
Tageswanderfahrt
18.08.2017
Schwedenfest Wismar
05.09.2017
Vorstandssitzung 18:30
16.09.2017
Frankfurter Rudermaraton
30.09-01.10.2017
SwimRun
03.10.2017
Vorstandssitzung 18:30
07.10.2017
Quer durch Berlin
04.11.2017
Abrudern