RV Rheinsberg

14.-16.09.2012 Herbstwanderfahrt 2012

14.-16.09.2012 Herbstwanderfahrt 2012Nachdem es bereits im Juni eine Wanderfahrt auf heimischen Gewässern gegeben hatte, wollten sich die Wanderruderer diesmal vom 14.9. bis 16.9.2012 in den Seen rings um Potsdam umsehen. Mit 15 Ruderern und zwei Landdiensten sollte es losgehen und so wurden am Donnerstag drei Vierer auf den Bootshänger verladen, aber der Schreck kam am Freitag drei Ruderer hatten am Abend noch abgesagt. So hieß es also zwei Vierer abladen und dafür einen Dreien und einen Zweier mit, neu zu verladen. Da wir darin ja nun schon Übung hatten, ging es schnell über die Bühne und es konnte planmäßig um 17:00 Uhr in Richtung Werder gestartet werden.
Im Ruderclub Werder war man schon auf uns vorbereitet, denn selbst die Bierzeltgarnitur war bereits für uns aufgestellt. Nachdem alle Ihr Quartier in Augenschein genommen hatten, ging es zum gemütlichen Teil bei einem Glas Bier oder Wein über. Nachdem alle die nötige Bettschwere so gegen 3:00 Uhr erreicht hatten, zog man sich in seine Quartiere zurück.
Der Schreck kam erst am Morgen als man sein Zimmer verlassen hatte und dann wieder betrat. Mit 6 Personen auf 15 m² bei geschlossen Fenster zu schlafen, da muss man wohl schon sehr abgehärtet sein. Na ja es haben alle sechs überlebt.
Nachdem alle frisch geduscht und Dank des Landdienstes und Fahrtenleiters auch reichlich gefrühstückt (denn es gab frische Brötchen) hatten, konnten auch endlich die Boote zu Wasser gelassen werden. Dies war aber nicht so einfach, denn am Schwimmsteg hatten drei Kajütboote festgemacht.
14.-16.09.2012 Herbstwanderfahrt 2012Unsere Fahrt begann nun von der Insel Werder in Richtung Schwielowsee.
Nachdem der Schwielowsee erreicht war, hatten wir einen herrlichen Blick zum bekannten Ferienort Resor Schwielowsee. Aber so richtig konnte man den Anblick nicht genießen, denn der Wind und die Wellen ließ uns erahnen was noch bevorstand. Nachdem erreichen des Templiner Sees beruhigte sich die Lage wieder und nach einer kleinen Rast beim Ruderclub Hermannswerder, man muss ja schließlich auch mal, ging es weiter vorbei an der Freundschaftsinsel in Richtung Glienicker Brücke. Nachdem die Glienicker Brücke passiert war schlug der Wind noch einmal zu und die Wellen wurden grenzwertig. Dem Zweier und Dreier gelang es den Wellen zu trotzen, der Vierer allerdings musste anerkennen das die Wellen zu hoch waren und zum windgeschützten Ufer ausweichen.
Nachdem das Tagesziel die Pfaueninsel erreicht war, wurde Ausschau nach einem geeigneten Rastplatz gehalten. Nachdem die Insel fast umrundet war, wurde auch ein herrlicher Rastplatz gefunden sogar mit öffentlichen Toiletten.
Nachdem sich alle gestärkt hatten und sogar noch etwas für die Enten übrig war, ging es zurück über den Jungfernsee und Sacrow-Paretzer-Kanal in Richtung Werder. Obwohl dieser Weg ausgewählt wurde um den Wellen auszuweichen, waren sich im nachhinein alle einig, es war landschaftlich eine der schönsten Strecken.
Wieder im Quartier in Werder angekommen wurde der Grill angeworfen und es wurde in gemütlicher Runde der vergangene Tag ausgewertet. Hier zeigte es sich aber, dass 52 Ruder- kilometer oder waren es die Biere vom Vorabend Spuren hinterlassen, denn die Runde löste sich verhältnismäßig früh auf und alle suchten den wohlverdienten Schlaf (Wenn nur nicht die verdammten Schnarcher wären).
Am Sonntag ging es dann, nach wieder hervorragendem Frühstück (man könnte sich glatt daran gewöhnen) über den Gr. Zernsee und die Havel vorbei am Göttinsee zum Sacrow-Paretzer-Kanal über den Schlänitzsee und Wublitzsee zurück zum Gr. Zernsee und unseren Ausgangspunkt dem Ruderclub Werder Havel.
Im Ruderclub angekommen, mussten wir feststellen, dass unsere Unterkunft noch verschlossen war, der Landdienst war noch Schoppen (na ja eben Frauen).
Dann ging es aber trotzdem sehr schnell. Die Boote waren in kürzester Zeit verladen und es ging auf Heimfahrt. Aber auch da gab es Probleme, denn der PKW mit dem Bootstrailer verpasste als erstes gleich mal die Autobahnauffahrt. Wahrscheinlich war er noch in Gedanken auf dem Wasser und hatte sich auf seinen Steuermann verlassen. Nach einem kurzen Wendemanöver ging es aber dann doch auf die Autobahn und zügig voran bis uns ein Anruf erreichte und uns empfahl die nächste Abfahrt zu nehmen die aber leider schon hinter uns lag. Und so stellten wir uns als ehemalige DDR Bürger ordentlich hinten fast zwei Stunden an der Schlange an. Trotzdem kamen wir aber glücklich in Rheinsberg an.

Fazit schön war es trotzdem, und wir freuen uns auf die nächste Fahrt.




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