RV Rheinsberg

10.09.2011 Wanderfahrt 2011

10.09.2011 Wanderfahrt 2011Am 10.09.2011 war es endlich soweit, der Ruderverein – Rheinsberg 1910 e.V. startete seine alljährliche Wanderfahrt.
Auf dem Landweg ging es von Rheinsberg nach Lindow. Dank der Gastfreundschaft des Segelvereins Lindow konnte dort der Bootshänger abgestellt und die Boote zu Wasser gelassen werden.
Bei idealen Ruderwetter ging es dann über den Gudelaksee in Richtung Rhin. Die Fahrt führte dann weiter über den Möllensee in Richtung Zermützelsee.
Allein die Fahrt durch den naturbelassenen Rhin macht diese Fahrt zu einem Erlebnis. Auf dem Zemützelsee angekommen, entschlossen wir uns in der Waldgaststätte Stendenitz eine Mittagsrast einzulegen, aber von einer Anlagestelle für Wassersportler keine Spur, eine Möglichkeit Anlegen am benachbarten Zeltplatz, aber 1,50 € pro Person Anlegegebühr, ob da das Essen noch schmeckt. Wir entschlossen uns, anlegen an der Dampferanlegestelle in der Hoffnung das der Dampfer nicht kommt.
Nachdem sich alle für die Weiterfahrt gestärkt hatten, ging es von Stendenitz über den Tetzensee und Molchowsee zur Schleuse Neumühle.
Wir haben auch hier Glück die Einfahrt steht auf Grün. Nun geht es durch den Alt Ruppiner Rhin. Die Fahrt führt durch wunderschön angelegte Grundstücke (bekannt durch die Korsofahrt) in Richtung Brandenburgs längstem See dem Ruppiner See. Auch er empfängt uns mit spiegelblanken Wasser und Sonnenschein. Nach einer kurzen Rast am Alt Ruppiner
Ruderverein geht es nun über den Ruppiner See vorbei an der schönen Kulisse vom Bollwerk Neuruppins in Richtung Karwe. Hier hat unser Fahrtenleiter Uwe Kiehn ein wunderschönes Grundstück am See als Quartier vorbereitet. Nachdem die Zelte aufgebaut sind und ein Bad im See genommen wurde klingt der Tag am Grill und Feuer bei herrlichen Abendwetter und dank des Verpflegungsnachschub von Frau Kiehn aus. Wenn nur die verdammten Mücken nicht gewesen wären.
Der Sonntag empfängt uns mit strahlenden Sonnenschein und schwerem Kopf. Aber nach einem kühlen Bad im Ruppiner See sind alle zu neuen Taten bereit. Leider verlassen uns einige Sportler die zum ISTAF nach Berlin möchten. Doch wir haben uns Verstärkung vom Neuruppiner Ruderclub geholt und so kann die Rückfahrt mit vollen Booten erfolgen.
Der Zuwachs hat auch sein Gutes, denn die Ruderer vom NRC wollen uns noch ein paar schöne Ecken ihres Ruderreviers zeigen.
So erfolgt auf der Rückfahrt als erstes ein Abstecher in die Lanke, ein ideales Ruderrevier bei schlechtem Wetter, wir haben aber Sonnenschein und null Wind. Es ist aber trotzdem ein Abstecher wert. Nun geht es die schon bekannte Strecke zurück zum Zermützelsee. Dank der netten Schleusenwärterin werden wir auch außerhalb der Schleusenzeit geschleust. Auf dem Zermützelsee angekommen schlagen uns unsere Gäste einen Abstecher nach Boltenmühle vor. Nun geht es durch den Rottstiel in Richtung Tornowsee. Auch auf dem Tornowsee diese idyllische Ruhe, keine Charterboote, keine vollgeschlagenden Boote durch rücksichtlose Motorbootfahrer. Leider erweist sicht aber auch hier das Anlegen für Ruderer als schwierig nicht mal ein Steg für 1,50 € pro Person, aber wir haben ja gute Erfahrung mit Dampferanlegestellen gemacht. Also angelegt und zum Essen zur Ausflugsgaststätte Boltenmühle, das Essen war preiswert und schmeckt hervorragend, aber wo kommen plötzlich so viele Leute her. Als wir zu unserer Anlegestelle kommen ist auch dieses Rätsel gelöst,der Dampfer ist da. Wie kommen wir nur da wieder weg. Na ja nehmen wir erstmal ein Bad, und auch hier zeigt sich das die die Neuruppiner hiermit mehr Erfahrung haben und so erreichen wir auch wieder offenes Wasser.
Es fragt sich, wie man hier Wassertouristen gewinnen will, wenn nicht einmal die Grundbedürfnisse des Wassertourismus gegeben sind. Man sollte vielleicht mal nach Mecklenburg schauen.
Trotz diesem Negativerlebnisses geht es nun frohgelaunt zurück nach Lindow.
Als Abschluss stellen alle fest, es war eine wunderschöne Fahrt, denn als Rheinsberger befährt man in der Regel nur die Rheinsberger und Mecklenburger Seenplatte. Aber auch das Wetter hat mitgespielt zwei Tage Sonnenschein. Aber wo kommen plötzlich die dicken Wolken her. Glücklicher Weise sind die Boote im Trockenen als das Unwetter über uns hereinbricht.
10.09.2011 Wanderfahrt 2011



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