RV Rheinsberg

Ruderverein Rheinsberg 1910 e. V.

Aktuelles
Am 07.04.2018 fand wieder das tradionelle Anrudern bei herrlichem Sonnenschein und spiegelglatten Seen statt. Bei so einem herrlichem Wetter war es dann auch selbstverständlich das die Beteiligung mit 29 Sportfreunden recht groß war. Ziel war wieder Zechliner Hütte, wo man sich in der Gasstätte Hüttensee etwas stärken wollte.
Aber was hilft dem Ruderer der glatteste See, wenn andere keine Rücksicht nehmen. So war es dieses Mal der Dampfer Rheinsberg der mit voller Geschwindigkeit und einer riesigen Bugwelle aus dem Kanal kam. Der erste Vierer befand sich schon in der Kanaleinfahrt und konnte somit nicht mehr reagieren und schlug voll. Leider wurde dabei auch das Boot beschädigt. Die anderen Boote befanden sich noch auf dem See und konnten durch Steuermanöver ein Schaden abwenden. Hätte es den Achter an der Stelle getroffen, er hätte keine Chance gehabt und wäre untergegangen und da die Wassertemperatur unter 10°C lag, für die Mannschaft bestimmt kein Vergnügen. Aber nachdem der Schock bei einen Glas Bier verdaut war, machte es auch allen wieder Spaß. Nachdem man sich so gestärkt hatte ging es auf die Rückfahrt, die störungsfrei verlief, obwohl man wieder zwei Dampfer begegnete aber es war nicht die böse Rheinsberg dabei. Man sieht also es geht auch anders.

Der Abend klang dann bei herrlichem Sonnenschein auf unserer wunderschönen Terrasse aus.
Auch 2018 fand beim Ruderverein Rheinsberg das traditionelle Neujahrsrudern statt. Da bei einigen Ruderern die Sylvester Party zu lang oder zu ausgiebig war, waren nur vier Ruderer und zwei Ruderinnen erschienen, aber die ließen sich von dem nur leichten Nieselregen dafür aber starken Sturmböen nicht aufhalten.
So wurden über die provisorische Steganlage ein Dreier und ein Zweier mit Steuermann zu Wasser gelassen. Schon auf der Hinfahrt zum Schloss wurde allen bewusst, es wird ein schweres Stück Arbeit, denn der Wind blies kräftig von vorn und so war einiges auf dem Rheinsberger See zu erwarten. Auf dem Rheinsberger See angekommen hörte der Nieselregen zwar auf, aber in Höhe der Falkenspitze hatte man das Gefühl das Boot fährt rückwärst, so drückte der Sturm von vorn. Unangenehm war auch, dass sich die Wellen über die Ausleger brachen, so dass es auch von unten feucht wurde.
Aber nach einiger Anstrengung war der Windschatten von Warenthin erreicht und das Rudern machte wieder Spaß. An der Steganlage in Warenthin angekommen, und vorsichtig wegen der vielen Entenhinterlassenschaften ausgestiegen, ging es vorsichtig in Richtung Gast und Logierhaus „Am Rheinsberger See“, denn in den letzten zwei Jahren gab es in der beliebten Gaststätte Probleme mit der Platzreservierung.

Aber in der Gasstätte angekommen, wurden wir von der sehr freundlichen Junior Chefin empfangen und zu unserem reservierten Tisch geleitet. In kürzester Zeit stand auch das Bier auf dem Tisch, sodass die Anstrengungen vergessen waren. Nachdem man sich mit einem schmackhaften Essen gestärkt hatte ging es in Richtung Heimat bei strahlendem Sonnenschein, nur der Wind spielte nicht mit, denn der hatte gedreht und blies wieder von vorn.

Also wieder kräftig in die Skull legen, aber da wir uns ja gestärkt hatten und der Alkohol vom Vortag aus dem Kopf und Körper war, verging die Rückfahrt wie im Fluge wenn nur nicht der Magen so voll gewesen wäre.

Im Bootshaus angekommen waren sich alle einig, es war wieder eine herrliche Fahrt und nach einem Abschluss Bier im Klubraum ging es körperlich erfrischt nach Hause.
Am 04.11.2017 fand beim RV Rheinsberg das traditionelle Abrudern statt. Da durch den Sturm die Steganlage zerstört wurde, musste improvisiert werden. Mit 24 Ruderern war die Teilnahme recht gut, aber mit der Einteilung ist es immer so ein Problem, der Achter ging nicht, der Steg war zu kurz, also vier Vierer und ein Dreier mit, aber es sind nur drei Vierer einsatzbereit, also nochmal rechnen. Nach einer gefühlten Ewigkeit sitzen aber doch alle in irgendeinem Boot und es kann losgehen. Ziel ist wieder Zechliner Hütte, wo für ein Bier eine kleine Rast im Restaurant Hüttensee eingelegt wurde. Mit Einbruch der Dunkelheit geht es dann bei herrlichem Ruderwetter in Richtung Heimat, wo der Tag dann gemütlich ausklingt. Am Ende waren sich alle einig, man wartet sehnsüchtig auf das Anrudern 2018. Wenn das Wetter es zulässt, klappt es ja auch vielleicht am Neujahrstag mit einer Eierfahrt.
Damit hatte keiner gerechnet. Auf Grund der Unwetterwarnung war ich am Nachmittag im Bootshaus um nach dem Rechten zu sehen. Um 16 Uhr sagte ich mir, das war ja wohl wieder nichts mit dem Unwetter und auf Grund der dicken Regenwolken schnell nach Hause. Kaum zuhause angekommen, erreichte mich der erste Anruf, dass der Sturm die ersten Schäden angerichtet hat. Das Hallentor war eingedrückt und die Halteleinen der Motorboote waren zum größten Teil gerissen. Um das Unglück komplett zu machen hatte sich das Hausboot vom Haus Rheinsberg losgerissen und ist auf dem Schwimmsteg gelandet. Wer bis dahin geglaubt hatte, der Schaden ließe sich schnell beheben, wurde in diesem Moment eines besseren belehrt. Denn die Schäden sind doch beträchtlich. Besonders bedanken möchte ich mich bei Elke; Doris; Sven; Lutz; Jürgen; Stefan und Mathias denn durch Ihren Einsatz wurde der Verein vor noch größerem Schaden bewahrt.
Am 15.07.2017 trafen sich Ruderinnen und Ruderer aus den befreundeten Vereinen Neuruppin; Altruppin; Flecken Zechlin und Rheinsberg um eine gemeinsame Tagesausfahrt zu unternehmen. Nachdem in den letzten zwei Jahren der Neuruppiner Ruderclub die Ausfahrt organisiert hatte, wurde in diesem Jahr die Organisation vom Rheinsberger Ruderverein übernommen. Ziel der Ausfahrt war der Schwarze See bei Flecken Zechlin. Die Bootseinteilung gestaltete sich erst recht schwierig, da vier Teilnehmer erst am Morgen ihre Teilnahme abgesagt hatten. Aber nach einigem hin und her entschloss man sich den Achter mit Herrn Lücke zu besetzen und so gingen der Achter zwei Vierer und ein Zweier auf große Fahrt. Bereits auf der Überfahrt über den Rheinsberger See erfuhren die Gäste, was es heißt im Rheinsberger Revier zu rudern. Sehr starker Motorbootverkehr, der größte Teil davon Charterboote, die leider auf die kleinen Ruderboote keine Rücksicht nehmen. Aber ein richtiger Ruderer kommt auch mit diesen Verhältnissen klar. So ging es weiter über den Schlabornsee in Richtung Zootzensee wo ein kleiner Abstecher zum Herrenzootzen gemacht werden sollte. Aber leider war die Einfahrt etwas eng, sodass es zu einer Schilfberührung kam. Dies ist aber nur für den Steuermann ein Übel, denn für jeden berührten Schilfhalm gab es ein Bier für die Mannschaft und so hatte sich der Abstecher für die Mannschaft gelohnt. Nachdem man sich aus dem Schilf befreit hatte, ging es weiter durch den Repenter Kanal zum Großen Zechliner See und dem eigentlichen Ziel dem Schwarzen See. Dort wurden wir von Mitgliedern des Zechliner Vereins herzlich empfangen und man konnte sich in gemütlicher Runde bei einem Imbiss für die Rückfahrt stärken. So gestärkt ging es auf die Rückfahrt in Richtung Rheinsberg mit einem Stopp auf dem Tietzowsee, wo ein Mittagsmahl im Restaurant „Zum Achter“ für alle bestellt war. Das der Zeitpunkt für diese Rast mit Petrus abgesprochen war, zeigte sich als es in Strömen zu regnen begann. Während wir im trocknen unser Essen genießen konnten, zogen auf dem See im Regen Ruderer der Bonner Rudergesellschaft vorbei. Planung ist eben alles. Nachdem alle gesättigt waren, ging es wieder bei idealen Ruderbedingungen in Richtung Rheinsberg. Im Rheinsberger Bootshaus angekommen stellten alle fest, es war ein gelungener Tag und alle freuen sich auf eine Vorsetzung im Jahre 2018.
nächste Termine
02.06.2018
Rheinsberger Hafenfest
16.06.2018
Staffelrudern in Hamburg
23.06.2018
Tagesfahrt anschl. Sommerfest
01.07.2018
SwimRun Event Berlin
18.08.2018
Tageswanderfahrt
15.09.2018
Frankfurter Rudermaraton
29.-30.09.2018
SwimRun ÖTILLÖ
06.10.2018
Quer durch Berlin
03.11.2018
Abrudern
09.11.2018
Eisbeinessen
10.11.2018
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